Konfrontative Pädagogik ist der Oberbegriff für Handlungsstrategien im professionellen Umgang mit abweichendem und aggressivem Verhalten von Kindern und Jugendlichen. Regelverletzungen, die soziale Bezüge stören oder die Unversehrtheit von Personen beeinträchtigen, werden nicht hingenommen — die auslösenden Personen werden zeitnah mit ihrem Verhalten konfrontiert.
Jeder Mensch ist wertvoll.
Konsequenzen richten sich gegen das Verhalten — nicht gegen die Person. Die unbedingte Anerkennung des Einzelnen wird dabei nie aufgegeben. Voraussetzung für erfolgreiches Arbeiten ist das Bewusstsein der eigenen Vorbildfunktion.
Verstehen, aber nicht einverstanden sein.
Im Handlungsviereck von Täter, Opfer, Klasse/Gruppe und Institution werden die Bedingungen für Gewaltereignisse analysiert und Verhaltensalternativen erarbeitet.
Wertschätzung als Basis jeglichen konfrontativen Handelns.
Akzeptanz, Wertschätzung, Aufmerksamkeit: ungestillt fördern sie deviantes Verhalten.
Verstehen, aber nicht einverstanden sein.
Gleichwertig, gleichwürdig, gewaltfrei: Grundstein wirksamer Konfliktbearbeitung.
Verständlich, nachvollziehbar, umsetzbar: klassenübergreifend eingeführt.