Haltung

Konfrontative Pädagogik

Konfrontative Pädagogik ist der Oberbegriff für Handlungsstrategien im professionellen Umgang mit abweichendem und aggressivem Verhalten von Kindern und Jugendlichen. Regelverletzungen, die soziale Bezüge stören oder die Unversehrtheit von Personen beeinträchtigen, werden nicht hingenommen — die auslösenden Personen werden zeitnah mit ihrem Verhalten konfrontiert.

Jeder Mensch ist wertvoll.

Konsequenzen richten sich gegen das Verhalten — nicht gegen die Person. Die unbedingte Anerkennung des Einzelnen wird dabei nie aufgegeben. Voraussetzung für erfolgreiches Arbeiten ist das Bewusstsein der eigenen Vorbildfunktion.

Verstehen, aber nicht einverstanden sein.

Das Handlungsviereck

Im Handlungsviereck von Täter, Opfer, Klasse/Gruppe und Institution werden die Bedingungen für Gewaltereignisse analysiert und Verhaltensalternativen erarbeitet.

Die fünf Bausteine unserer Arbeit

Haltung

Wertschätzung als Basis jeglichen konfrontativen Handelns.

Bedürfnisse

Akzeptanz, Wertschätzung, Aufmerksamkeit: ungestillt fördern sie deviantes Verhalten.

Konfrontative Pädagogik

Verstehen, aber nicht einverstanden sein.

Kommunikation

Gleichwertig, gleichwürdig, gewaltfrei: Grundstein wirksamer Konfliktbearbeitung.

Regeln & Konsequenzen

Verständlich, nachvollziehbar, umsetzbar: klassenübergreifend eingeführt.